Art. 4 AI Act, Stand Oktober 2026
KI-Schulungspflicht: was Art. 4 verlangt
Wer KI-Systeme im Unternehmen einsetzt, muss Maßnahmen ergreifen, die die KI-Kompetenz der Leute fördern. Das gilt seit Februar 2025. Eine bestimmte Schulung oder ein Zertifikat schreibt Art. 4 nicht vor.

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Wen es trifft
Anbieter und Betreiber von KI-Systemen. Betreiber seid ihr auch dann, wenn euer Team ChatGPT, Copilot oder einen KI-Übersetzer beruflich nutzt.
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Was verlangt ist
Maßnahmen für Beschäftigte und alle, die in eurem Auftrag KI-Systeme nutzen. Passend zu Vorwissen, Aufgabe und Einsatz.
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Wie ihr es festhaltet
Eine Form ist nicht vorgeschrieben. Sinnvoll ist trotzdem festzuhalten, wer wann woran gearbeitet hat. Eine Teilnahmebescheinigung macht das einfach.
„Die Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer Personen zu unterstützen, die in ihrem Auftrag mit dem Betrieb und der Nutzung von KI-Systemen befasst sind […]“
Ein Seminartag als Maßnahme nach Art. 4
- Ein Tag KI-Grundlagen für das ganze Team, an euren Aufgaben
- Teilnahmebescheinigung für jede Person mit Inhalten und Umfang
- Unterlagen, die ihr für neue Kolleginnen und Kollegen weiter nutzt
1 Tag, ab 3.200 €
Fragen zur Schulungspflicht
- Gilt die Pflicht auch, wenn wir nur ChatGPT nutzen?
- Ja. Wer ein KI-System beruflich unter eigener Verantwortung nutzt, ist Betreiber im Sinne der KI-Verordnung. Für die rein private Nutzung gilt die Pflicht nicht.
- Was hat sich im Juli 2026 geändert?
- Art. 4 wurde neu gefasst. Vorher mussten Unternehmen ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz sicherstellen. Jetzt müssen sie Maßnahmen ergreifen, die die Kompetenz fördern. Ein bestimmtes Niveau müssen sie nicht garantieren.
- Müssen alle Mitarbeitenden ein Seminar besuchen?
- Ein Seminar für alle ist nicht vorgeschrieben. Die Maßnahmen müssen zu den Personen passen, die in eurem Auftrag KI-Systeme nutzen, und zu deren Aufgaben und Vorwissen.
- Reicht eine E-Mail mit Regeln?
- Das hängt davon ab, ob die Leute damit wissen, was sie im Alltag tun und lassen sollen. Eine Richtlinie ist ein guter Anfang. Wer an eigenen Aufgaben übt, lernt deutlich mehr.
- Was gehört in die Dokumentation?
- Wer teilgenommen hat, wann, welche Inhalte, wie lange und mit welchen Unterlagen. Das alles steht auf der Teilnahmebescheinigung.
Diese Seite erklärt die Rechtslage allgemein und ist keine Rechtsberatung. Stand: Oktober 2026.
Wie schult ihr euer Team?
Dreißig Minuten, unverbindlich. Danach wisst ihr, welche Schulung zu euren Leuten passt.
Oder direkt anrufen: 0611 13711736


